Kundalini Yoga
 
Kundalini (Sanskrit: "Kringel", "Ring" oder "Spirale")-Yoga wird auch "Yoga des Bewusstseins" genannt. Es ist eine jahrtausendealte, ganzheitliche Methode der Körper- und Energiearbeit, die den Körper reinigt und kräftigt, Verspannungen löst, den Atem vertieft, die innere Stabilität und das Durchhaltevermögen stärkt. Dadurch entwickeln sich mehr Gelassenheit, Optimismus und Lebensfreude.
 
Die Übungen und Übungsreihen des Kundalini Yoga sind dynamisch und meditativ, kräftigend und entspannend, vitalisierend und heilend. Eine typische Yogastunde besteht aus Einstimmung, Übungsreihe, Tiefenentspannung und Meditation.

Fotos
 
Die Kombination aus Körperhaltung und Bewegung, Atemführung (Pranayama) und Konzentrationsübungen, Mantren (Meditationsworte), Mudras (Handhaltungen) und Bandhas ("Körperschleusen" zur inneren Energielenkung) bieten eine Vielfalt von Möglichkeiten, individuelle Probleme zu bearbeiten.
 
"Probleme bleiben nicht bei Menschen, die bewusst sind. Sie kommen, um sie zu umarmen, und dann gehen sie wieder." (Yogi Bhajan)
 
Kundalini Yoga wurde 1968 von Yogi Bhajan aus Nordindien in den Westen gebracht. Neben Körper- und Meditationsübungen umfasst dieses Yoga-System auch Heiltechniken wie Sat Nam Rasayan, Ernährungs- und Lebensführungslehren des Ayurveda, Weisses Tantra Yoga und Gatka - eine Kampfkunst.
 
Alle Bereiche des Kundalini Yoga sind darauf ausgerichtet, den Körper zu heilen, die Urteilsfähigkeit zu erhöhen und die Intuition zu entwickeln. Damit wird die Selbstbestimmung im persönlichen Leben verankert. Es geht darum, den jeweils individuellen Weg zu mehr Gesundheit, Ausgeglichenheit und Selbstentfaltung zu finden.
 
 
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